„Tag der Offenen Tür“ in der Hufelandschule

Bei der Projektpräsentation am Tag der offenen Tür der Hufelandschule gab es viel Lob und Interesse für unser Projekt. Ganz überrascht waren wir über das gute Vorwissen einiger Grundschüler. Stolpersteine hatten sie schon überall in der Stadt gesehen und wussten auch woran sie erinnern sollen. Vielleicht finden sich da schon die nächsten Anwärter für ein weiteres Online/Videoprojekt an dieser Schule. Es müssen noch die letzten Veränderungen an unserem Video abgeschlossen werden und dann kann der große Tag kommen. Am 8.2.2012 um 18 Uhr zeigen wir den fertigen Film in der Bibliothek in Buch. Aber jetzt sind erstmal Ferien.

Projektpräsentationen

Wir sind mittlerweile in der Schnittphase des Projekts angekommen. Die erste Präsentation des Films rückt näher. Es muss noch Kommentartext geschrieben und eingesprochen werden.
Hier schon mal die Veranstaltungshinweise:

26. Januar 2012
Präsentation im Rahmen des Tag der offenen Tür
Hufelandschule

08. Februar 2012, um 18.00 Uhr
Zeitzeug_innen im Fokus – Rosemarie Pumb
Film- und Projektvorstellung
in der Stadtteilbibliothek
Berlin – Buch – Schlossparkpassage, Wiltbergstr. 19 – 23

Der schwierige Umgang mit dem Thema „Euthanasie im 3. Reich“ steht im Mittelpunkt eines Schülerprojekts der Hufelandoberschule mit WeTeK – Medienkompetenzzentrum Pankow und dem Bezirksamt Pankow- Jugendamt.
Gemeinsam mit der Filmemacherin Alexandra Weltz recherchierten die Schüler_innen der 10. Klasse der Hufelandoberschule Berlin Buch zum Thema. So führten sie auch mehrere Gespräche mit Frau Rosemarie Pumb während eines Medienpraktikums.
1931 geboren, hat Frau Pumb viele Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend zu berichten.
Für das Projekt und die entstandene Kurzdokumentation ist vor allem Frau Pumbs Engagement und Recherche zum Thema Euthanasie während des Nationalsozialismus von größtem Interesse. Als eine der Autor_innen des „Bucher Boten“ ist ihre Arbeit sicher vielen Buchern schon ein Begriff.
Wir freuen uns Ihnen das filmische Ergebnis dieses Projekts an diesem Abend vorführen zu können und sind gespannt auf Reaktionen und Gespräche mit Ihnen, dem Publikum.

Projektvorstellung im Berliner Abgeordnetenhaus

Für die Präsentation des Projekts im Rahmen der Veranstaltung respectabel haben wir einige Bilder produziert und werden Ausschnitte aus unserem Material zeigen.

 

 

Jugendforum im Abgeordnetenhaus

Mit  dem  Berliner  jugendFORUM  weht  wieder frischer  Wind  durch  das  Abgeordnetenhaus, wenn am 26.11. Jugendliche mit Abgeordneten diskutieren! Vor insgesamt 1.000 jungen BesucherInnen präsentieren sich in der Kulisse des Abgeordnetenhauses viele spannende Jugendprojekte, HipHop- und Tanzworkshops laden zum Mitmachen ein und zahlreiche KünstlerInnen gestalten ein vielfältiges Kulturprogramm. Mit dabei: die Berliner Indie-Rapper The Love Bülow. Im Zentrum stehen die von Jugendlichen moderierten Diskussionen mit den neuen und wiedergewählten Abgeordneten:  insgesamt  kommen  43  VertreterInnen  aus  den Landtagsfraktionen von B90/Grüne, CDU, DIE LINKE, Piraten und SPD. Gemeinsam mit Jugendlichen hat das wannseeFORUM acht für die Stadt zentrale Themen rund um Kiezkultur, Integration, Schule, Ausbildung, Verkehr, Radikalismus, Geschlechterquote und Netzwelt entwickelt. Die Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen werden in einem Abschlussplenum präsentiert und an die Abgeordneten weitergegeben.

Dreh in Buch

Bei unserem zweiten Dreh in Buch stiessen wir auf die Werkstatt der Stolpersteine.

 

Exkursion nach Bernburg

Auf Einladung des Bucher Bürgerverein fuhren wir nach Bernburg/Saale, um dort das ehemalige Tötungszentrum zu sehen und die Ausstellung zu besuchen.

Die Wahl fiel auf Bernburg/Saale, weil für sehr viele ehemalige Bucher psychiatrische Patienten 1940/41 deren letzter Transport nach Bernburg ging und weil in Bernburg bereits seit den 80er Jahren eine umfangreiche und aktive Gedenkstättenarbeit geleistet wird.

Im September 1940 wurde nach Schließung der Brandenburger Tötungsanstalt ein Teil der Bernburger Heil – und Pflegeanstalt zu einer der sechs NS – Gasmordanstalten umgebaut, Personal und Einzugsgebiet von Brandenburg übernommen. Beide Anstalten waren nacheinander für die Tötung von Patienten u.a.aus der Reichshauptstadt Berlin und aus der  Provinz Brandenburg zuständig.
Die ursprüngliche Bernburger Anstalt arbeitete unter dem neuen Namen Anhaltinische Nervenklinik Bernburg  weiter und teilte sich Grundstück und Gebäude mit dem Mordzentrum , das den Namen der alten Anstalt übernahm. 14000 Menschen aus Heil – und Pflegeanstalten sowie ( ab 1941) aus Konzentrationslagern fanden von 1940 bis 1943 in Bernburg  einen gewaltsamen Tod.